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Wenn der Krieg

nicht aufhört...

  

Gruppenanalytische Selbsterfahrung

an zwei Wochenenden

für Kriegsenkel

und die Generationen danach

 

„Das Vergangene ist nicht tot; es ist noch nicht einmal vergangen.“ (William Faulkner)

 

Unverarbeitete Kriegs- und Gewalterlebnisse wirken auch noch in den späteren Generationen nach. Die Kinder und Enkel von Kriegsbetroffenen berichten häufig von einem verunsicherten  Lebensgefühl, von unbestimmten Ängsten und Schuldgefühlen. Manche spüren eine Trauer, die „nicht ihre ist“ oder fühlen sich heimatlos und getrieben. Andere tun sich mit tieferen Bindungen schwer. Das Gespräch zwischen den Generationen gestaltet sich oft holprig, bis hin zu schweren Konflikten und harschen Beziehungsabbrüchen. Die besondere Erfahrung der Ahnen können aber auch durchaus positive Gefühlserbschaften und Lebenshaltungen bewirken.

 

„Unsere Eltern räumten die Trümmer der zerstörten Häuser mit den Händen weg – wir, die nächste Generation, sind mit dem Aufräumen der seelischen Trümmer beschäftigt.“

(Bettina Alberti)

 

Das Aufräumen der seelischen Trümmer ist keine leichte Aufgabe. Es bedeutet eine Auseinandersetzung mit lange Verdrängtem und Verschwiegenem oder das Antasten von Familiengeheimnissen und Tabuthemen. So manches Schmerzhafte kann dabei aufbrechen. Die eigenen Lebensmuster stehen in Frage. Aber dieser Schritt ist lohnend und kann sehr befreien.

 

Die  analytische Selbsterfahrung in der Gruppe ist ein Angebot für alle, die ihre persönlichen Gedanken, Erfahrungen und Gefühle zum Thema „Kriegsnachwirkungen“ intensiv mit Anderen teilen und austauschen wollen. Als Gruppenanalytikerin möchte ich dabei ganz besonders den Blick auf die unbewussten Prägungen und Beziehungsmuster öffnen, die sich auch in der Dynamik der Selbsterfahrungsgruppe wiederspiegeln werden. Die Themen und Inhalte entstehen durch das, was die Teilnehmer/innen einbringen und im Gruppenprozess selbst.

 

Termine:

22./23.  September 2017

6. /7.     Oktober 2017

 

Jeweils 4 Gruppensitzungen a´ 90 Minuten:

1. Sitzung: Freitag,  18.00 – 19.30 Uhr

2. Sitzung: Samstag   9.30 –  11.00 Uhr

3. Sitzung: Samstag 11.30 – 13.00 Uhr

4. Sitzung: Samstag 14.30 – 16.00 Uhr

 

Ort

Rembrandtstraße 13, 40237 Düsseldorf Düsseltal

Gruppenraum im Dachgeschoß (nicht barrierefrei)

 

Kosten

100 € pro Wochenende 

(Bei Gesamtbezahlung im Vorfeld 175 €) - Für das Mittagessen muss selbst gesorgt werden.

 

Wegen des Gesamtprozesses der Gruppe ist die Teilnahme an beiden Wochenenden gewünscht.

Bei näherem Interesse würde ich gerne mit Ihnen ein (kostenfreies) Vorgespräch verabreden.